9. September 2026
Die Königin vor den Toren des Schlosses
Maria Stuart, Königin von Schottland, in Inverness, 1562
Als Maria, Königin von Schottland, am 9. September 1562 in Inverness eintraf, hatte sie wahrscheinlich nicht damit gerechnet, abgewiesen zu werden.
Ein königlicher Besuch
Ihr Besuch zählt zu den am häufigsten erzählten Begebenheiten in der Geschichte von Inverness. Er steht insbesondere im Zusammenhang mit den Ereignissen im Inverness Castle, wo die Verantwortlichen sich weigerten, sie hereinzulassen.
Obwohl das Schloss eine bedeutende Festung war, war es kein Ort, an dem eine Königin und ihr Gefolge normalerweise übernachtet hätten. Zeitgenössische Berichte beschreiben es als spärlich eingerichtet und als ungeeignet zur Unterbringung. Dennoch war die Verweigerung des Zutritts eine schwere Kränkung, und der Vorfall wurde schnell zu einem der meistdiskutierten Ereignisse ihrer Reise durch den Norden.
Ihr Besuch zählt zu den am häufigsten erzählten Begebenheiten in der Geschichte von Inverness. Er steht insbesondere im Zusammenhang mit den Ereignissen im Inverness Castle, wo die Verantwortlichen sich weigerten, sie hereinzulassen.
Obwohl das Schloss eine bedeutende Festung war, war es kein Ort, an dem eine Königin und ihr Gefolge normalerweise übernachtet hätten. Zeitgenössische Berichte beschreiben es als spärlich eingerichtet und als ungeeignet zur Unterbringung. Dennoch war die Verweigerung des Zutritts eine schwere Kränkung, und der Vorfall wurde schnell zu einem der meistdiskutierten Ereignisse ihrer Reise durch den Norden.
Nicht das Schloss, das wir heute sehen
Das Inverness Castle, das Maria Stuart, Königin von Schottland, im Jahr 1562 besuchte, existiert heute nicht mehr. Die hier gezeigte Abbildung stellt die frühere Festung dar, die während ihres Besuchs auf dem Burgberg stand.
Das Gebäude aus rotem Sandstein, das heute an dieser Stelle steht und in dem sich die „Inverness Castle Experience“ befindet, wurde im 19. Jahrhundert erbaut – mehr als 250 Jahre, nachdem Maria Inverness besucht hatte.
Das Inverness Castle, das Maria Stuart, Königin von Schottland, im Jahr 1562 besuchte, existiert heute nicht mehr. Die hier gezeigte Abbildung stellt die frühere Festung dar, die während ihres Besuchs auf dem Burgberg stand.
Das Gebäude aus rotem Sandstein, das heute an dieser Stelle steht und in dem sich die „Inverness Castle Experience“ befindet, wurde im 19. Jahrhundert erbaut – mehr als 250 Jahre, nachdem Maria Inverness besucht hatte.
Wo hat sie sich also aufgehalten?
Wenn Mary nicht im Schloss wohnte, wo verbrachte sie dann ihre Zeit in Inverness?
Die einfache Antwort lautet: Niemand weiß es mit Sicherheit.
Es scheint keine zeitgenössische Quelle zu geben, aus der genau hervorgeht, wo die Königin untergebracht war. Dennoch deuteten lokale Zeitungen und historische Artikel über mehr als ein Jahrhundert hinweg darauf hin, dass ein als „Queen Mary’s House“ bekanntes Gebäude der wahrscheinlichste Ort sei. Zwischen 1858 und 1962 tauchten immer wieder Hinweise auf diesen Zusammenhang auf, was zeigt, wie fest sich diese Vorstellung mit dem Gebäude verknüpft hatte.
Das Haus der Königin Mary
Das Haus befand sich in der Nähe der Brücke unterhalb des Burghügels in Inverness, was es zu einer günstigen Unterkunft für die Königin und ihr Gefolge machte. Zwar lieferte keiner der Berichte einen eindeutigen Beweis, doch hielten mehrere Autoren es für den wahrscheinlichsten Kandidaten.
Das Gebäude selbst dürfte ganz anders ausgesehen haben als auf den späteren Fotografien und Zeichnungen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es umgebaut und renoviert, sodass nur seine ältesten Elemente weitgehend unverändert blieben.
Das Haus befand sich in der Nähe der Brücke unterhalb des Burghügels in Inverness, was es zu einer günstigen Unterkunft für die Königin und ihr Gefolge machte. Zwar lieferte keiner der Berichte einen eindeutigen Beweis, doch hielten mehrere Autoren es für den wahrscheinlichsten Kandidaten.
Das Gebäude selbst dürfte ganz anders ausgesehen haben als auf den späteren Fotografien und Zeichnungen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es umgebaut und renoviert, sodass nur seine ältesten Elemente weitgehend unverändert blieben.
Die erhaltenen Gewölbe
Die hier abgebildeten Kellerräume mit Steingewölben stammen vermutlich aus der Zeit von Marys Besuch und gehören möglicherweise zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerken in Inverness. Obwohl das als „Queen Mary’s House“ bekannte Gebäude bis zur Unkenntlichkeit umgebaut wurde, sollen die Gewölbe bis heute erhalten sein. Ob Mary sie jemals betreten hat, lässt sich nicht nachweisen, doch sie stellen nach wie vor eine faszinierende Verbindung zu dem Inverness dar, das sie im Jahr 1562 kannte.
Ein ungelöstes Rätsel
Die Frage, wo Mary sich in Inverness aufgehalten hat, bleibt unbeantwortet. Doch die erhaltenen Archivunterlagen bieten zusammen mit der Abbildung des Schlosses und den Zeitungsberichten, die die Geschichte über mehr als ein Jahrhundert hinweg am Leben erhielten, einen faszinierenden Einblick in einen der denkwürdigsten königlichen Besuche in der Geschichte der Stadt.
Heute, mehr als 460 Jahre nachdem Maria Stuart, Königin von Schottland, Inverness besucht hat, fasziniert diese Geschichte Besucher und Historiker gleichermaßen. Auch wenn das Rätsel vielleicht nie gelöst werden wird, bleibt es doch ein spannendes Kapitel in der Geschichte von Inverness und eine Erinnerung an die dramatischen Ereignisse, die sich während der Reise der Königin in den Norden zugetragen haben.
Vielen Dank an unsere Freunde vom Highland Archive Centre für ihre Unterstützung bei den Details.